Kommunikation:

um eine Patientenspezifische Restauration herzustellen sind wir auf intensive Kommunikation mit Behandler und Patient angewiesen. Durch Digitalfotographie können wir laufend unsere Arbeit mit der Patientensituation abgleichen. Im Bereich CAD/CAM können durch den Einsatz von screenshots oder speziellen viewern Fragen oder Probleme aktuell besprochen werden.

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Planung:

Oft erfolgen Sanierungen nur in sehr kleinen Einheiten. Häufig findet man keine optimalen Vorraussetzungen im Restzahngebiss vor. Dann ist es schwer eine Restauration herzustellen, die allen Anforderungen an Ästhetik und vor allem Funktion erfüllt. Die Probleme sind z.B. elongierte Zähne im Gegenkiefer, Antagonisten ohne strukturierte Kaufläche etc. Ein optimaler Weg aus unserer Sicht ist, auch wenn eine Totalsanierung aus finanziellen Gründen in weiter Ferne ist, vor der Präparationssitzung den Techniker einzubeziehen und anhand von Situationsmodellen denn Fall als Ganzes durchzuplanen. Damit könnten mögliche Fehlerquellen beseitigt werden. Mit einem Perfekten Konzept ist auch der Patient eher bereit sich nach und nach der notwendigen Sanierung zu unterziehen. Die Qualität der Teilrestauration steigt im ganzheitlichen Sinne enorm.

 

 

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Vorgangsweise für die Sanierung mit einer bedingt abnehmbaren Implantatarbeit:

Nach erfolgter Einheilung und dem Einsetzen der Gingivaformer : wir benötigen einen Grobbiss mit einer herkömmlichen Wachsbissschablone. Anhand dieser wird eine Bißschablone aus Kunststoff für den Feinbiss hergestellt. Diese muss unbedingt auf mindestens 2 Implantaten mittels eingebauter Provisorischer Implantataufbauten verschraubt werden können. Nur so kann eine exakte Übertragung vom Mund zum Modell gewährleistet werden

Mit den schädelbezüglich eingestellten Modellen kann, wiederum verschraub bar wie beim Feinbiss, eine Aufstellung mit individualisierten Konfektionszähnen hergestellt werden. Wichtig ist, dass die Aufstellung auch in der palatinalen Ausdehnung der fertigen Arbeit entspricht. Nicht zielführend ist eine Aufstellungsprobe im Ausmaß einer Totalprothese. Nur mit einer verschraub baren, in Form und Ausdehnung der fertigen Arbeit entsprechenden Probe, erhält man sichere Aussagen für die weiteren Arbeitsschritte.
Die getestete Aufstellung kann in unserer CAD Abteilung digitalisiert werden und bietet die Grundlage für die Konstruktion des virtuellen Gerüstes. Das Dental-CAD Programm der Firma 3shape ermöglicht es , das optimale Design für jede Art von Zirkonversorgung zu konstruieren. Alle Parameter für Stabilität und Verblendung können umgesetzt, vermessen und dokumentiert werden.

Bei der Probe des Gerüstes wird der einwandfreie Sitz mittels Röntgen und Sheffield -Test überprüft. Der Biss wird noch einmal mit Kunststoffstopps auf dem Gerüst kontrolliert.

Die keramische Verblendung stellt natürlich eine große Herausforderung an den Techniker dar. Da beim zahnlosen Kiefer oft auch ein großer Substanzverlust an Hart und Weichgewebe erfolgte, müssen meistens Zahnfleischanteile aus rosa Keramik angebrannt werden. So hochwertige Arbeiten müssen natürlich laufend beim Patienten kontrolliert und gewartet werden.